Fasern

Fasern

 

 

Tucumã (Astrocaryum vulgare) ist eine Palmenart, die in mehreren brasilianischen Bundesstaaten verbreitet ist, aber mit einer starken Konzentration im Amazonasgebiet. Sie ist in der Lage, sich sehr schnell zu regenerieren und schlägt auch nach Feuer wieder neu aus. Der Stamm ist mit Stacheln bewehrt, ihre Früchte sind eßbar und deren Kerne werden auch zur Herstellenung von Schmuck verendet. Die jungen Blätter liefern die Fasern für die traditionelle Herstellung von Korbwaren. Nach dem Abschneiden der Blätter dauert es ca. 30 Tage bis diese wieder nachwachsen.

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Tucum-Faser (Fio de Tucum). Die Tucum-Faser steht für Loyalität, weil sie eine sehr widerstandsfähige Faser ist. Sie wird aus Tucum-Palmenblättern gewonnen. Der Herstellungsprozess erfordert großes handwerkliches Geschick und lässt sich in vier Schritte unterteilen: Sammeln der Blätter, Herauslösen und Waschen der Fasern, Kämmen und Ziehen der Fasern und Spinnen und Weben der Schnur. Bis auf das Blättersammeln, das von Männern und Frauen durchgeführt wird, ist die Herstellung der Schnur Frauensache.

Tucum (Astrocaryum Chambira Burret) ist eine Palme, die bis zu 15 m Höhe und einen Stammdurchmesser bis zu 30cm erreichen kann. Ihre gefiederten Blätter sind dunkelgrün und unregelmäßig angeordnet und in verschiedenen Ebenen entlang der Blatt rachis geben einen verwirrten Blick zu den Blättern angeordnet. Es hat gelb-esverdeadoa Früchte von bis zu 6 cm.

Die Palme stammt aus dem nördlichen und westlichen Amazonasgebiet, in Brasilien, Peru, Ecuador, Kolumbien und Venezuela gefunden werden. Die häufigste Vorkommen in Gebieten, die von den Menschen verändert legt nahe, dass die Dispersion von Tucumán im Amazonas scheint stark von Menschen, die diese Palm erforscht systematisch durch seine essbare Früchte und neue Blätter, aus denen Sie Fasern extrahieren beeinflusst haben für die Herstellung von Linien in der Herstellung von Hängematten und Fischfang, Angelschnur und amarrio sowie Kleidung und andere Gegenstände wie Taschen und Hüte verwendet

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Die Ramie (Boehmeria nivea), auch Chinagras, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Brennnesselgewächse (Urticaceae). Sie ist im tropischen Ostasien beheimatet und wird traditionell in Asien, teils aber auch in Südamerika und vereinzelt in Europa als Faserpflanze angebaut.

Textilien aus Ramiefasern sind erstmals in ägyptischen Mumienbinden aus der Zeit zwischen 5000 und 3300 v. Chr. bezeugt, in China wird sie seit etwa 3000 Jahren als Faserpflanze kultiviert. Damit gehört die Ramie zu den ältesten Faserpflanzen der Welt. Im frühen 18. Jahrhundert gelangte die Pflanze erstmals nach Europa, Nord- und Südamerika. Die Ramie Kultivierung wurde in Brasilien im Jahr 1939 eingeführt.Im Jahr 2000 wurden weltweit über 170.000 Tonnen Fasern aus der Ramie erzeugt, rund doppelt so viel wie aus Hanf. Damit ist sie die siebtwichtigste Naturfaser weltweit.